Carl Pabst - Samen und Saaten GmbH Carl Pabst - Samen und Saaten GmbH      
Standort: Home / Aktuelle Tipps

Aktuelle Gartentipps für den Monat September

Blumen- und Ziergarten

Tulpen - Farbenpracht im Frühling

Darwinhybrid Tulpen Golden Apeldoorn Gefüllte frühe Tulpen Blue Diamond Kaufmanniana Tulpen Fashion Triumphtulpen Prachtmischung Greigii Tulpen Pinocchio Papagei Tulpen Flaming Parrot Fosteriana Tulpen White Emperor
Darwinhybrid Tulpen Golden Apeldoorn Gefüllte frühe Tulpen Blue Diamond Kaufmanniana Tulpen Fashion Triumphtulpen Prachtmischung Greigii Tulpen Pinocchio Papagei Tulpen Flaming Parrot Fosteriana Tulpen White Emperor

Jetzt werden ihre Zwiebeln wieder im Handel angeboten: Tulpen, die wohl zu den bekanntesten und auch beliebtesten Frühjahrsblühern gehören. Ein Frühlingsgarten ohne ihre üppigen Blütenkelche läßt sich nur schwer vorstellen. Tulpen gehören zu den Liliengewächsen und es gibt mittlerweile unzählige Züchtungen in den unterschiedlichsten Farben und Farbzusammensetzungen: frühe und späte Sorten, hohe und niedrige Sorten, Sorten mit gefüllten oder einfachen Blüten, Blüten mit glatten, gefransten oder gewellten Blütenblättern. Sie eignen sich sehr gut zur Pflanzung in Beeten und Rabatten und zur farbenprächtigen Vorpflanzung vor Gehölzgruppen und Sträuchern. Außerdem sind sie ausgezeichnete Schnittblumen.

Am wohlsten fühlen sich Tulpen in humusreichem, durchlässigem Boden an einem sonnigen bis halbschattigen Standort, der gut mit Nährstoffen versorgt ist. Hier kommen sie am besten in lockeren Gruppen in einer Pflanztiefe von ca. 10 cm und mit einem Abstand von ebenfalls ca. 10 cm in den Boden. Sie können z.B. mit einer Handschaufel oder einem Zwiebelpflanzer einzeln gesetzt werden.

Tulpen blühen je nach Sorte und Witterung in der Zeit von März bis Mai. Nach der Blüte sollten die verwelkten Blütenstände entfernt werden. Auf diese Weise wird der Samenansatz unterbunden und eine oder mehrere neue blühfähige Zwiebeln können ausgebildet werden. Das Laub darf erst entfernt werden, nachdem es vollständig eingetrocknet ist.

Wenn Tulpen lange an einem Standort bleiben, dann werden die Blüten im Laufe der Jahre kleiner. Am besten werden die Zwiebeln nach einigen Jahren, nachdem die Blätter vertrocknet sind, aus dem Boden genommen und in einem trockenen, kühlen Keller luftig gelagert. Im Herbst werden die Brutzwiebeln, die Hauptzwiebel stirbt meistens ab, am besten an einem anderen Standort wieder eingepflanzt.

Mit Blumenzwiebeln neue Akzente fürs Frühjahr setzen

Märzenbecher Winterlinge Schneestolz Traubenhyazinthen Kiebitzblume Wildtulpen Blausternchen
Märzenbecher Winterlinge Schneestolz Traubenhyazinthen Kiebitzblume Wildtulpen Blausternchen

Die Gartensaison 2007 geht langsam zu Ende und es wird Zeit, an das nächste Frühjahr zu denken. Jetzt beginnt die Pflanzzeit für die vielen bunten, winterharten Zwiebel- und Knollenpflanzen, die im Frühling blühen. Neben den beliebten stark kultivierten Sorten an Tulpen und Narzissen gibt es darunter auch eine Reihe kleinerer Pflanzen, die einen starken Drang zum Verwildern haben und den Garten im Laufe der Zeit im Frühling in ein wahres Blütenmeer verwandeln.

Hierzu gehören Schneeglöckchen (Galanthus nivalis). Blausternchen (Scilla siberica), Winterlinge (Eranthis hyemalis) und Dalmatiner-Krokusse (Crocus tommasinianus), die sich z.B. in halbschattigen Beeten oder unter unbelaubten Gehölzen wohlfühlen. Die kleinen Sprossknollen der Winterlinge sollten vor dem Pflanzen über Nacht in warmem Wasser eingeweicht werden.

Die schöne Kiebitz- oder Schachbrettblume (Fritillaria meleagris) bevorzugt einen feuchten und kühlen Standort und der Märzenbecher (Leucojum vernum) liebt einen eher schattigen, feuchten sowie nährstoffreichen Platz im Garten.

Für sonnige Standorte eignen sich z.B. Traubenhyazinthen (Musacari armeniacum), Schneestolz (Chionodoxa luciliae) und die Wildtulpensorte Tarda Dasystemon.

Die Zwiebeln oder Knollen dieser Pflanzen werden am besten in großen Gruppen an Stellen gesetzt, an denen sie sich nach der Blüte durch Brutzwiebeln, Brutknollen oder Samen ungestört vermehren können. Das Laub darf erst entfernt werden, wenn es vollständig vergilbt ist. Diese Pflanzen sind alle winterhart.

Zur Pflanzung dieser kleinen Zwiebel- oder Knollenpflanzen wird mit dem Spaten ein größeres Loch gegraben, dessen Boden gelockert werden sollte. Günstig ist ein lockerer, sandiger, lehmiger Boden. Ist der Boden sehr schwer und lehmig, dann kann er mit einer Drainage aus einer Schicht feinem Kies oder grobem Sand verbessert werden. Zu leichter, sandiger Boden kann mit reifem Kompost oder Laubhumus angereichert werden. Die Zwiebeln werden mit der Wurzelseite nach unten in der entsprechenden Pflanztiefe im Pflanzloch verteilt und angedrückt. Besonders natürlich sieht es später aus, wenn die Pflanzen in der Mitte dichter und zu den Rändern hin in unregelmäßigen weiteren Abständen verteilt stehen. Wenn Sie Wühlmäuse im Garten haben, können Sie Ihre Zwiebeln und Knollen in einen Wühlmausschutz in Form eines engmaschigen Drahtkorbes legen und so vor den gefräßigen Nagern schützen. Nach dem Schließen des Pflanzlochs wird die Erde leicht festgetreten und kräftig angegossen.

Zweijährige pflanzen

Zweijährige Pflanzen, die im Sommer ausgesät wurden, sollten jetzt an ihrem späteren Standort gepflanzt werden. Dazu gehören z.B. Stiefmütterchen, Preismalven (Stockrosen), Goldlack und Vergißmeinnicht. Schützen Sie die jungen Pflanzen im Winter z.B. mit einer Laubdecke.

Gladiolen überwintern

Circa 6 Wochen nach der Blüte, wenn das Laub trocken geworden ist, werden die Knollen von Gladiolen aus dem Boden genommen, anhaftende Erde entfernt und die Stängel etwa 4 cm oberhalb der Knollen abgeschnitten. Anschließend werden die Knollen bis zum Frühjahr trocken und kühl gelagert. Kranke oder beschädigte Knollen sofort aussortieren.

Gemüse- und Kräutergarten

Jetzt ernten:

Rote RübeDer richtige Erntezeitpunkt für Rote Bete ist gekommen wenn die Blätter fleckig werden und anfangen sich bräunlich zu verfärben. Zum Einlagern eignen sich nur vollständig ausgereifte Rüben. Beim Ausgraben muss darauf geachtet werden, dass die Hauptwurzel nicht beschädigt wird, sonst verlieren die Rüben ihren Saft und eignen sich nicht mehr zur Lagerung. Die Blätter dürfen nicht abgeschnitten werden. Am besten dreht man sie ab, damit der Rübenkopf nicht beschädigt wird.

Wintervorräte können z.B. in feuchtem Sand in einem kühlen Keller eingeschlagen oder in einer Miete aufbewahrt werden. Rote Bete enthalten Mineralsalze und Vitamine und wirken blutbildend.

RiesenkürbisKürbisse sind reif, wenn sie beim Klopfen hohl klingen und ihr Stiel hart und verholzt ist. Ab diesem Stadium können schädigende Pilze nicht mehr durch den Stiel eindringen. Kürbisse sollten vor dem ersten Nachtfrost geerntet werden. Die Blätter dürfen leichte Frostschäden aufweisen, die Früchte jedoch nicht. Zur besseren Haltbarkeit sollte vom Stiel ein 3 - 10 cm langer Rest an der Frucht bleiben. Nachreifen können die Früchte ca. 2 bis 3 Wochen an einem hellen, trockenen, mindestens 20 °C warmen Ort. Das erhöht den Vitamingehalt und verbessert den Geschmack. Gelagert werden die Kürbisse in einem luftigen, trockenen Raum bei 10 - 15 °C. Günstig ist es, sie in Netzen an der Decke des Lagerraums aufzuhängen. So bleiben sie runherum trocken und können nicht so schnell faulen. Die Lagerfähigkeit ist je nach Sorte unterschiedlich. Ohne Qualitätsverluste sehr lange lagerfähig ist z.B. die Sorte "Early Butternut".

Herbstpflege für Kohl

Weiß-, Rot-, Grün- und Rosenkohl sowie Wirsing können bei richtiger Pflege bis in den Winter hinein geerntet werden. Sorgen Sie bei Trockenheit durch regelmäßiges Wässern dafür, dass der Boden nicht austrocknet. Rotkohl bildet z.B. nur bei konstant feuchtem Boden kompakte Köpfe, sonst wächst er zu stark in die Höhe. Es sollte jedoch nicht abends gegossen werden, sondern vormittags, da die Pflanzen, wenn sie nachts kühl und feucht sind, anfälliger für Krankheiten werden.

Zwischen den Reihen sollte regelmäßig gehackt werden, damit der Boden locker und unkrautfrei bleibt.

An warmen Septembertagen ist es günstig, die Pflanzen mit einem Kulturschutznetz abzudecken, um späte Generationen von Kohlweißlingen und anderen Schädlingen abzuwehren, die Löcher in die Kohlblätter fressen würden.

Erntezeit für Kräutersamen

Nicht nur das Laub vieler Kräuter wird zum Würzen benutzt. Bei Dill, Anis und Koriander sind auch die Samen zum Verfeinern vieler Gerichte begehrt. Zwischen der idealen Vollreife mit dem besten Aroma und dem Ausfallen der Samen liegen oft nur kurze Zeitspannen. Beobachten Sie den Reifungsprozess und hüllen Sie, um alle Samen aufzufangen, die Fruchtstände in Vliessäckchen. Sie können die Pflanzen auch abschneiden und über einem Tuch aufhängen, von dem die Samen aufgefangen werden.

 

Dill   Anis   Koriander

 


Webmaster: ott-deffge ITconsulting
Impressum
Carl Pabst - Samen & Saaten GmbH
Hauptstraße 20 - D-14979 Großbeeren (bei Berlin)
Tel.: +49 (0)33701-308-30 - Fax.: +49 (0)33701-308-40
Mail: info@CarlPabst.de